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Aus aktuellem Anlass stellen wir diese Stellungnahme auf unsere Seite. Die nachfolgenden Zeilen erreichten uns, kurz nachdem im Tagesanzeiger und ein paar online-Medien ein Artikel veröffentlicht wurde, in dem das Thema Kinderkriegen in der Sea-Org (oder See-Organisation, religiöser Orden der Scientology Religion) veröffentlicht wurde:

Als ein ehemaliges Mitglied der Sea-Org der Scientology Kirche (entfernt vielleicht vergleichbar wie ein Kloster für die Katholische Kirche) möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mitteilen.

Die Arbeit eines Sea-Org-Mitglieds lässt sich mit der eines Missionars vergleichen: Man ist ganztägig mit den kirchlichen Aktivitäten beschäftigt, man hat sich dafür entschieden, und es ist sicherlich kein 08/15-Job. Bei solch einer intensiven Beschäftigung ist es fast unmöglich, sich gleichzeitig genügend um seine eigenen Kinder kümmern zu können, und so hatte ich mich entschieden, die Sea-Org zu verlassen, um Kinder zu haben. Denn ist es ehrlich gesagt nicht so, dass Frauen sich die ganze Zeit zwischen Karriere und Kinder entscheiden müssen? Eine arbeitsintensive Anstellung lässt sich schwierig mit dem Gründen einer Familie vereinbaren.

 
Am 23. 2010 Mai erschien im Sonntagsblick ein Artikel, in dem eine ehemalige Scientologin aus ihrer Zeit vor über 13 Jahren  bei Scientology erzählt.
 
Der Bericht enthält grobe Fehler und Falschaussagen.
 
Im Einzelnen:
 

 Am 31.3.2010 strahlte die ARD einen viel beachteten Spielfilm zum Thema Scientology aus. Der Film wird am 24. Mai im Schweizer Fernsehen gezeigt. Wir haben den Film analysiert und nehmen Stellung.

Dieser Film ist nicht nur eine Diskriminierung der Scientology-Religion sondern enthält auch zahllose faktisch falsche Informationen.

Obwohl der Film als „authentische Geschichte“ beworben wurde, fühlten sich die Filmemacher gleich zu Beginn bemüssigt zu betonen, dass der Film eben nicht den Anspruch erhebt, „die Geschehnisse in jeder Hinsicht authentisch wiederzugeben“. So wird klar gestellt, dass der Film Wahrheit und Dichtung vermischt. Es belegt, dass sich die Macher darüber im Klaren sind, dass der Film ohne diesen Hinweis rechtlich nicht haltbar wäre.

Die „Fachberaterin“ des Filmes ist die fanatischste Scientology-Gegnerin im deutschsprachigen Raum: Ursula Caberta. Sie wurde mehrmals verurteilt, musste Aussagen zurückziehen und sie stellt der Öffentlichkeit und den Medien regelmässig Ex-Mitglieder vor, die vollkommen frei erfundene Geschichten präsentieren.

Entsprechend gespickt ist der Film mit Falschinformationen.

 

 

 Am 31.3.2010 wurde im ARD in der Sendung "Hart aber Fair" das Thema Scientology diskutiert. Obwohl das Verhältnis von 4 Gegnern zu einem Scientologen nicht fair war, entwickelte sich die Diskussion relativ fair.  Wir sind einigen Vorwürfen gegen Scientology nachgegangen und haben die Fakten gecheckt. Der folgende Text wurde der Redaktion "Hart aber Fair" am 13.4. zugestellt. Es wurde eine Stellungnahme in Aussicht gestellt.Trotz Nachhaken gab es bis heute (17.5.) keine Replik. Selbstverständlich werden wir eine Reaktion der Redaktion berücksichsichtigen, sollte sie eintreffen.

Betrifft: Hart aber Fair Sendung vom 31.3. zum Thema Scientology

Faktencheck!

Zur Frage der Anerkennung des Schutzes aus Art. 4 GG durch staatliche Gerichte bezüglich der Scientology Kirchen in Deutschland

In der Diskussion wurde der Scientology Kirche unterstellt, Urteile fälschlicherweise als Religionsanerkennungen zu präsentieren. Wir sind dem nachgegangen und haben gesehen, dass dieser Vorwurf schlicht falsch ist. Hier die Fakten!

 

Wurde SternTV und Günter Jauch von Hamburger Sektenjägerin Caberta reingelegt? 

 
18.03.2010 – SternTV berichtete am 17.02.2010 von einem Aussteiger der Scientology Kirche Düsseldorf. Lino Bombonato habe eine steile Mitarbeiterkarriere hinter sich und sich hoch verschuldet. Wie im Nachhinein belegt werden konnte, wurde hier SternTV eine frei erfundene Geschichte präsentiert.
 
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